Hamburg Falsch Getankt – Kraftstoff Abpump-Service 0157 5100 3333

Benzin und Diesel abpumpen

Falsch getankt: Benzin oder Diesel aus dem Pkw abpumpen

Hamburg Falsch Getankt pumpt den falschen Kraftstoff vor Ort aus dem Pkw ab, in Hamburg, Schleswig-Holstein und im niedersächsischen Umland. Ob Super im Dieseltank oder Diesel im Benziner: Der Tank muss leer, und dafür braucht es eine Pumpe, die für brennbare Flüssigkeiten gebaut ist. Auf dieser Seite steht, warum der Versuch mit Schlauch und Kanister meist scheitert und dabei gefährlich wird, und wie das Abpumpen bei uns abläuft. Bis dahin gilt: Motor nicht starten, Zündung aus, anrufen.

Zwei Einsatzfahrzeuge in einer Hamburger Wohnstraße, im Abendlicht
Foto aus einem unserer Einsätze

Warum der Tank leer muss, bevor der Motor läuft

Der Schaden entsteht in aller Regel erst, wenn der Motor mit dem falschen Kraftstoff läuft; solange er nur im Tank liegt, bleibt es meist beim Abpumpen und Spülen. Ein Dieselmotor verlässt sich darauf, dass der Kraftstoff die Hochdruckpumpe schmiert. Superbenzin tut das nicht, es wirkt eher wie ein Lösungsmittel. Umgekehrt zündet Diesel im Benziner kaum, verrußt die Kerzen und belastet den Katalysator. Auch die Zündung gehört aus: Bei vielen Fahrzeugen läuft die Kraftstoffpumpe im Tank schon beim Einschalten kurz an und drückt das Gemisch in Leitungen und Filter. Bei manchen genügt dafür das Öffnen der Fahrertür; Schlüssel deshalb weglegen. Wie die Verwechslung wirkt, steht auf unseren Seiten Benzin statt Diesel und Diesel statt Benzin. Hier geht es um den Schritt danach: Benzin abpumpen aus dem Dieseltank, Diesel abpumpen aus dem Benziner, und darum, wie das gelingt, ohne weiteren Schaden anzurichten.

Ansaugen mit dem Mund: Kraftstoff in der Lunge ist lebensgefährlich

Der bekannte Trick mit dem Schlauch und einem kräftigen Zug am Mundstück gefährdet nicht das Fahrzeug, sondern die Person. Benzin und Diesel sind dünnflüssig; ein Schluck, der beim Ansaugen in den Rachen gerät, wird leicht in die Atemwege gezogen. Schon geringe Mengen Kraftstoff in der Lunge können eine schwere Entzündung des Lungengewebes auslösen, die sich oft erst über Stunden entwickelt und oft im Krankenhaus behandelt werden muss. Erbrechen macht es schlimmer, weil dabei erneut etwas in die Atemwege geraten kann. Dazu kommen die Dämpfe, die beim Ansaugen direkt eingeatmet werden und Schwindel und Übelkeit auslösen können. Wer Kraftstoff geschluckt oder eingeatmet hat, lässt das auch ohne sofortige Beschwerden ärztlich abklären, etwa über den Giftnotruf. Bei Husten, Atemnot oder Brustschmerz ist der Rettungsdienst zuständig, nicht wir. Zum Abpumpen aus dem Pkw gibt es Pumpen, die ohne Mund und ohne Schlauchtrick auskommen.

Kraftstoff absaugen mit der Baumarktpumpe: Benzindämpfe und Funken

Die eigentliche Brandgefahr beim Selbstversuch: Benzindämpfe treffen auf eine Pumpe, die Funken schlagen kann. Benzindampf ist schwerer als Luft, sammelt sich in Garagen und Mulden und ist auch bei Minusgraden zündfähig. Dieseldampf entzündet sich bei üblichen Außentemperaturen weit weniger leicht. Mit Super Benzin im Dieseltank gilt das nicht mehr: Schon ein kleiner Benzinanteil senkt den Flammpunkt so weit, dass das Gemisch auch draußen zündfähige Dämpfe bildet. Bohrmaschinenpumpen und viele Umfüllpumpen für Wasser oder Heizöl haben Motoren und Schalter, die im Betrieb funken können; auf vielen steht: nicht für Benzin geeignet. Kraftstoff, der durch einen Kunststoffschlauch in einen Kunststoffkanister läuft, lädt sich elektrostatisch auf; ein Funke von Schlauch, Kanister oder Hand zur Karosserie kann Benzindampf zünden. Dichtungen solcher Pumpen sind häufig nicht benzinbeständig und werden undicht. Wer Kraftstoff mit einer Haushaltspumpe absaugt, setzt deshalb Wagen, Garage und Person aufs Spiel.

Warum der Schlauch im modernen Pkw-Tank nicht ankommt

Der Schlauch scheitert meist schon am Einfüllstutzen: Bei einem heutigen Pkw ist er kein gerades Rohr in den Tank. Er ist gebogen, und in ihm sitzen Klappen, Siebe und bei vielen Fahrzeugen eine Siphonsperre, die genau das verhindern soll, was beim Selbst-Abpumpen versucht wird. Ein dicker Schlauch kommt dort meist nicht durch, ein dünner verhakt sich leicht. Wer mit Kraft nachschiebt, beschädigt diese Teile oder landet im Tank zwischen dem Tankgeber mit Schwimmer und Hebelarm und dem Schwalltopf, in dem die Kraftstoffpumpe sitzt. Ein verbogener Hebelarm zeigt danach falsche Füllstände an; ein beschädigter Schwalltopf lässt die Pumpe in Kurven Luft ziehen. Bleibt der Schlauch stecken, hilft oft nur der Ausbau des Tankgebers. Aus einem Abpumpvorgang wird dann eine Werkstattarbeit, die vorher nicht nötig war.

Tank leerpumpen reicht nicht: Was im System bleibt

Selbst wenn ein Schlauch bis auf den Tankboden reicht, bleibt Kraftstoff zurück: im Schwalltopf, in der Leitung und im Filter. Manche Pkw haben einen Satteltank mit zwei Kammern; die zweite erreicht ein Schlauch vom Stutzen aus gar nicht. Was im System bleibt, ist kein Rest der richtigen Sorte, sondern das Gemisch, das der Motor nicht bekommen soll. Mit der nächsten Füllung verdünnt es sich, verschwindet aber nicht. Wer dann losfährt, hat das Abpumpen gespart und riskiert den Schaden trotzdem. Deshalb pumpen wir nicht nur ab, sondern spülen das Kraftstoffsystem mit der richtigen Sorte durch und tanken sie nach. Und was beim Selbstversuch im Eimer oder Kanister landet, gilt als gefährlicher Abfall, siehe unsere Seite zur Entsorgung.

Was eine geeignete Kraftstoffpumpe ausmacht

Eine geeignete Kraftstoffpumpe ist explosionsgeschützt ausgeführt, für brennbare Flüssigkeiten ausgelegt und wird geerdet betrieben; genau das fehlt der Pumpe aus dem Baumarkt. Explosionsgeschützt, erkennbar an der ATEX-Kennzeichnung, heißt: Im Betrieb entsteht keine wirksame Zündquelle. Die Schläuche sind ableitfähig, damit die Ladung des fließenden Kraftstoffs über die Erdung abfließt, statt sich aufzubauen; Pumpe, Fahrzeug und Auffangbehälter werden vorher miteinander verbunden und geerdet. Der Behälter ist für Kraftstoff zugelassen, aus Metall oder ableitfähigem Kunststoff, verschließbar und wird nicht randvoll gefüllt. Gearbeitet wird im Freien oder an einem gut belüfteten Platz, nicht in der Garage, ohne Rauchen und ohne laufende Motoren in der Nähe; Feuerlöscher und Bindemittel gehören in Reichweite. Der Absaugschlauch passiert bei den meisten Fahrzeugen die Klappen im Stutzen, ohne etwas im Tank zu verbiegen; bei einer echten Siphonsperre führt der Weg nicht über den Stutzen.

So läuft das Abpumpen aus dem Pkw bei uns ab

Am Telefon klären wir Sorte, Tank, Standort und ob der Motor lief. Dann nennen wir den Preis; erst danach fahren wir los. Vor Ort bleibt der Wagen aus; wir sichern den Platz, erden die Ausrüstung und pumpen den Tank leer, soweit der Stutzen es zulässt. Anschließend spülen wir das Kraftstoffsystem mit der richtigen Sorte durch: Diesel beim Diesel, Super beim Benziner. Was der Schlauch nicht erreicht, die zweite Kammer eines Satteltanks oder den Rest im Schwalltopf, verdünnt das Spülen. Ist der Stutzen gesperrt, sagen wir Ihnen offen, ob und wie sich abpumpen lässt. Dann tanken wir nach und nehmen das Gemisch mit; für gefährliche Abfälle sind wir zugelassen, siehe unsere Seite zur Entsorgung. Wurde der Motor nicht gestartet, fahren Sie in aller Regel weiter. Steuergeräte lesen wir nicht aus, Werkstattarbeiten übernehmen wir nicht; wir helfen ausschließlich bei Falschbetankung.

Einsatzgebiet, Reaktionszeit und Kosten für das Abpumpen

Unser Einsatzgebiet: Hamburg, Schleswig-Holstein und das niedersächsische Umland. Wir kommen an die Tankstelle, abseits der Zapfsäulen und mit dem Betreiber abgesprochen, auf den Firmenhof oder an den Straßenrand, wenn der Wagen dort sicher steht. AdBlue im Dieseltank ist ein eigener Fall, siehe unsere Seite AdBlue im Dieseltank. In Hamburg und dem näheren Umland sind wir meistens innerhalb einer Stunde vor Ort, ein Erfahrungswert, keine Zusage. Bei mehreren Anrufen zugleich sagen wir Ihnen am Telefon, wann wir da sein können. Der Preis richtet sich nach Aufwand und Anfahrt und liegt meist zwischen 150 und 600 Euro, Umsatzsteuer enthalten; den genauen Preis nennen wir am Telefon, bevor wir losfahren. Abpumpen, Spülen und Mitnahme des Gemischs sind enthalten; ob nachgetankter Kraftstoff gesondert berechnet wird, sagen wir dabei. Bezahlt wird vor Ort, bar oder mit EC-Karte. Telefon: 0157 5100 3333.

Versicherung, Tankbeleg und Rechnung

Ob eine Falschbetankung versichert ist, steht im Vertrag: Manche Kaskotarife und Schutzbriefe schließen sie ausdrücklich ein, viele nicht. Fragen Sie bei Ihrer Versicherung nach; beurteilen können wir das für Sie nicht. Heben Sie den Tankbeleg auf, er belegt Zeitpunkt, Sorte und Menge. Von uns bekommen Sie eine Rechnung, auf der die Leistung beschrieben ist und die Umsatzsteuer getrennt ausgewiesen wird, dazu unsere Umsatzsteuer-Identifikationsnummer; damit lässt sich die Vorsteuer ziehen. Kommt beim eigenen Abpumpen ein weiterer Schaden hinzu, etwa am Einfüllstutzen oder am Tankgeber, hat dieser mit der Verwechslung an der Zapfsäule nichts zu tun. Eine Versicherung wird ihn gesondert betrachten; auch deshalb lohnt der Anruf vor dem Griff zum Schlauch.

Kurz zusammengefasst

  • Motor nicht starten, Zündung aus, keinen Startknopf drücken, Schlüssel weglegen, anrufen.
  • Nicht mit dem Mund ansaugen: Kraftstoff in der Lunge ist lebensgefährlich.
  • Keine Haushalts-, Garten- oder Bohrmaschinenpumpe: Funken und Benzindämpfe passen nicht zusammen.
  • Moderne Pkw-Tanks lassen den Schlauch meist nicht durch; Gewalt beschädigt Klappen und Tankgeber.
  • Den Tank leerpumpen ist nur die halbe Arbeit: Auch wenige Liter Super im Diesel gehören heraus, danach wird gespült und richtig nachgetankt.
  • Kraftstoff absaugen nur mit einer Pumpe, die dafür gebaut ist: explosionsgeschützt, ableitfähige Schläuche, geerdet, im Freien.
  • Preis je nach Aufwand und Anfahrt meist 150 bis 600 Euro inklusive Umsatzsteuer; den genauen Preis nennen wir am Telefon, bevor wir losfahren.
  • Tankbeleg aufheben; Zahlung vor Ort bar oder mit EC-Karte, Anruf unter 0157 5100 3333.

Nachgefragt

Kurz beantwortet

Kann ich selbst Benzin abpumpen, wenn es im Dieseltank ist?

Davon raten wir ab. Der Stutzen moderner Pkw lässt einen Schlauch meist nicht durch; ein Selbstversuch kann mit einem verbogenen Tankgeber oder einem steckenden Schlauch enden. Dazu sind Benzindämpfe und eine ungeeignete Pumpe eine Brandgefahr, und mit dem Schlauch bleibt ein Rest im Tank, der sich mit dem Nachgetankten mischt. Ansaugen mit dem Mund ist wegen der Gefahr für die Lunge ohnehin ausgeschlossen.

Reicht eine Umfüllpumpe aus dem Baumarkt zum Tank leerpumpen?

Nein, in aller Regel nicht. Umfüllpumpen für Wasser oder Heizöl können im Betrieb funken, und ihre Dichtungen und Kunststoffe sind oft nicht benzinbeständig. Geeignet ist nur eine Pumpe, die explosionsgeschützt ausgeführt und für brennbare Flüssigkeiten ausgelegt ist; was sie sonst ausmacht, steht oben im Abschnitt zur Kraftstoffpumpe.

Ich habe nur wenige Liter Super getankt. Reicht es, mit Diesel aufzufüllen?

Nein. Auch ein kleiner Anteil Super kann die Schmierfähigkeit des Diesels deutlich herabsetzen, auf die die Hochdruckpumpe angewiesen ist. Auffüllen verteilt das Benzin nur auf mehr Volumen, beseitigt es aber nicht. Heraus kommt das Benzin nur durch Abpumpen und Spülen.

Muss ich Diesel abpumpen lassen, wenn er im Benziner gelandet ist?

In aller Regel ja. Der Fall geht meist glimpflicher aus als umgekehrt, aber solange Diesel im Tank ist, läuft der Motor unrund, und Katalysator und bei Direkteinspritzern die Einspritzdüsen können Schaden nehmen. Wir pumpen den Diesel ab, spülen mit Super und tanken Super nach.

Ich habe die Zündung eingeschaltet oder den Motor kurz gestartet. Was nun?

Sofort abstellen, Zündung aus und anrufen. Je kürzer die Kraftstoffpumpe gelaufen ist, desto eher bleibt es beim Abpumpen und Spülen; jeder weitere Startversuch drückt mehr Gemisch in Leitungen und Filter. Ob danach Werkstattarbeit nötig wird, hängt vom Fahrzeug und von der Laufzeit ab. Vor Ort sagen wir Ihnen, was wir sehen; abschließend beurteilen kann das nur eine Werkstatt.

Der Schlauch steckt schon im Tank und lässt sich nicht mehr bewegen. Was jetzt?

Nicht mit Gewalt ziehen, den Schlauch nicht abschneiden, Zündung aus lassen und Zündquellen fernhalten. Er hängt vermutlich an einer Klappe, am Tankgeber oder im Schwalltopf; Zug oder Drehen verbiegt dort etwas. Rufen Sie an; ob sich der Schlauch ohne Werkstatt lösen lässt, hängt vom Fahrzeug ab, und geht es nicht, übernimmt eine Werkstatt den Ausbau des Tankgebers. Was der Einsatz in diesem Fall kostet, sagen wir Ihnen am Telefon, bevor wir losfahren.

Darf ich an der Tankstelle selbst Kraftstoff absaugen?

Davon ist abzuraten, und das Personal wird es in aller Regel untersagen. Der Bereich um die Zapfsäulen ist als explosionsgefährdet eingestuft; offenes Hantieren mit Benzin hat dort nichts verloren. Sagen Sie dem Personal Bescheid, lassen Sie den Wagen stehen oder schieben Sie ihn an den Rand, wenn das gefahrlos geht, und rufen Sie an.

Was kostet das Abpumpen aus dem Pkw?

Meist 150 bis 600 Euro inklusive Umsatzsteuer, je nach Anfahrt und Aufwand. Den genauen Preis für Ihren Fall erfahren Sie am Telefon, bevor wir losfahren. Abpumpen, Spülen und die Mitnahme des Gemischs stecken darin; ob nachgetankter Kraftstoff gesondert berechnet wird, sagen wir Ihnen dabei. Vor Ort zahlen Sie bar oder mit EC-Karte.

Wie schnell sind Sie am Pkw?

In Hamburg und dem näheren Umland meist unter einer Stunde, zugesagt ist das nicht: Verkehr, Entfernung und laufende Einsätze entscheiden mit. Für Schleswig-Holstein und Niedersachsen rechnen Sie die Fahrzeit dazu; am Telefon nennen wir Ihnen eine realistische Spanne.

Notruf

Falsch getankt?

Ein Anruf genügt. Wir klären am Telefon, was zu tun ist.

24 h Notruf 0157 5100 3333
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